plus X | Bericht der Freien Grünen Liste Konstanz
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Bericht der Freien Grünen Liste Konstanz

Mit plus X in den Kommunalwahlkampf

Klare Ziele für effektives Arbeiten – ein Referenzbericht aus Konstanz

Die Freie Grüne Liste, mit 10 Sitzen im Moment die größte Fraktion im Konstanzer Gemeinderat, hat sich schon Anfang 2018 bei einem Schnupperworkshop mit plus X erste Gedanken über den kommenden Kommunalwahlkampf 2019 gemacht. Schnell war uns klar: Wir haben zwar viel Erfahrung mit Wahlkämpfen und waren bisher auch erfolgreich, aber neue Ideen und effektiveres Arbeiten täten uns gut.

So fand nun im November ein ganztägiger Fünf-Säulen-Workshop mit Lorenz Brockmann und seiner Seminarassistenz statt. Die Ergebnisse aus einem ersten Workshop im Februar wurden gut eingearbeitet und halfen uns nahtlos anzuknüpfen an das, was wir schon einmal erarbeitet hatten. Aus einer Vielzahl von Ideen, Kontroversen und Abschweifungen verstand Lorenz es immer wieder, uns zum Thema zurück zu bringen und die fünf Säulen eines erfolgreichen Wahlkampfes mit uns durchzuarbeiten.

Genau diese Klarheit, Abgrenzung und Reduzierung auf das Wesentliche ist es, was wir erwarteten und was wir brauchen.

Im Vorfeld hatte es bereits einen gezielten Austausch zwischen Fraktion und plus X gegeben, um die Schwerpunkte des Workshops zu präzisieren: Was bei uns schon gut aufgestellt ist, wie die Bereiche Struktur und Ressourcen, wurde nur noch kurz gestreift, aber nicht vertieft. Aber auch da war es hilfreich, sich noch einmal Gedanken zu machen über klare Abgrenzungen in den Strukturen zwischen Strategen und Aktiven.

Für uns inhaltsorientierte Grüne war es eine Herausforderung, die sehr breite thematische Aufstellung teilweise über Bord zu werfen und sich beim Thema Positionierung mit der Zuspitzung einer Kampagne anzufreunden. Anhand von klaren Beispielen kristallisierte sich bald heraus, welche Themen für eine effektive Kampagne geeignet sein können – klar benannte Anliegen und Handlungsfelder, die sich in der Kommunalpolitik zeitnah umsetzen lassen, deutliche Abgrenzung gegenüber anderen Parteien, Fokussierung auf unser Wählerklientel. Erste Beispiele wurden im Rahmen des Workshops gefunden, weitere werden wir im Rahmen unserer Nachbereitung selbst definieren. 

Ähnlich deutlich wurde uns gemacht, dass nicht alle Wähler unsere Zielgruppe sein können, sondern dass wir auch hier möglichst klar und praktisch definieren müssen, wen wir erreichen wollen. Hier war es hilfreich, dass wir mit Allgemeinplätzen nicht durchkamen sondern angehalten wurden, diese Zielgruppen ganz genau zu definieren. 

Zu den Ergebnissen bekamen wir noch ein Empfehlungsprotokoll, das uns weitere Tipps für unsere Arbeit zur Verfügung stellt. Und wir wissen auch, zu welchen Themen wir uns punktuell noch Unterstützung holen können, wenn wir sie brauchen – zum Beispiel eine praktisch ausgerichtete Einführung in den Tür-zu-Tür Wahlkampf, den wir zuerst alle schrecklich fanden, von dessen Wirksamkeit uns Lorenz aber überzeugen konnte.

Eine klare Struktur der Veranstaltung und eine ebenso klare, gleichzeitig aber auch flexible Moderation haben uns ein großes Stück voran gebracht und uns wesentliche und neue Ansätze für unseren Wahlkampf aufgezeigt. Hilfreich waren dabei vor allem die vielen Beispiele aus der Praxis, die Lorenz nennen konnte.